Abschnittsübersicht

  • Vom 22.06-24.06. fand das University Future Festival statt. Die Präsenzveranstaltung in Essen wurde in diesem Jahr in Kooperation von ORCA.nrw, den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS‑Kompetenzzentren Moodle.NRW und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL organisiert.

    Das Programm war prall gefüllt: Auf der Hauptbühne wurden von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr elf Programmpunkte gestreamt. Parallel dazu fanden in sieben weiteren Räumen Community-Treffen, Austauschformate und Workshops statt. Einen Rückblick auf das gesamte Programm gibt es hier: Programm der NRW:Stage

    Podiumsdiskussion "Hochschullehre digital gestalten: Einblicke in erfolgreiche Ansätze aus NRW"

    Im Fokus der Podiumsdiskussion, die von Silke Kirberg der Hochschule Niederrhein geleitet wurde, stand die Zusammenarbeit in NRW. Vetreter*innen von ORCA.nrw, dem Kompetenzzentrum digtiale Barrierefreiheit.nrw, hdw nrw, dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, KI:edu.nrw, ILIAS.nrw und Moodle.NRW tauschten sich dazu aus was "Innovative Learning" für sie bedeutet und wie Kooperationen erfolgreich sein können. Martin Bovermann nahm als Moodle.NRW-Vetreter an der Podiumsdiskussion teil. Die gesamte Podiumsdiskussion ist auch als Video verfügbar:

    Darüber hinaus steuerte das Projekt zwei sogenannte Teaching Clinic-Slots bei:

    Teaching Clinic

    "KI in Moodle: Was ist heute schon möglich?" (Alexander Mikasch)

    Generative KI hält zunehmend Einzug in Lernmanagementsysteme. Am Beispiel der KI-Testphase von Moodle.NRW gab der Beitrag einen kompakten Einblick, welche KI-Funktionen in Moodle bereits jetzt vorhanden sind.
    Im Fokus standen ausgewählte Ansätze wie das OSKI.nrw RAG-Plugin sowie das Plugin-Ökosystem rund um den ByCS local_ai_manager, welches von über einer Millionen Schüler in Bayern verwendet werden kann. Dabei wurde gezeigt, wie KI-gestützte Chatfunktionen, kursbezogene Assistenzsysteme und erste agentische Funktionen direkt in Moodle eingebunden werden können.
    Der Beitrag richtete sich an Personen, die einen praxisnahen Überblick erhalten wollten: Was lässt sich aktuell testen? Welche Einsatzszenarien sind realistisch? Wo liegen technische, organisatorische oder didaktische Grenzen? Neben einem kurzen Einblick in die Testphase blieb Raum für Fragen, Austausch und gemeinsame Einordnung möglicher Anwendungsszenarien.

    Weiterführende Informationen zur KI-Testphase erhaltet ihr hier: Testphase KI und Moodle 2026

    "Gamification in Moodle – Spielerisch zum Erfolg?" (Jasmin vom Brocke, Valerie Hindenburg, Laura Schaffeld)

    In vielen Moodle‑Kursen bleibt die Interaktion der Teilnehmenden hinter den Erwartungen zurück und häufig steht die Frage im Raum: Wie können Studierende stärker aktiviert werden, sich mit den Kursinhalten auseinander zu setzen? Gamifizierten Elementen wird nachgesagt, dass sie die Interaktion beschleunigen, die Rücklaufquote erhöhen und ein Gefühl von Erfolg schaffen, ohne dabei die fachlichen Lernziele aus den Augen zu verlieren. Doch stimmt das wirklich?

    In der Teaching Clinic erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Grundlagen der Gamification und in die unterschiedlichen Möglichkeiten und Grenzen zur Gamifizierung von Moodle-Kursen. Im Fokus standen Core-Aktivitäten und Standard-Funktionen sowie ihre Verknüpfungsmöglichkeiten. Darüber hinaus tauschten die Teilnehmenden sich über ihre bisher gesammelten Erfahrungen aus.
     
    Der Beitrag richtete sich an Personen, die Kurse in Moodle erstellen und eine der folgenden Fragen klären wollten: Welche Optionen habe ich, um einen Kurs zu gamifizieren? Wo liegen (didaktische) Grenzen? Wann macht es Sinn einen Kurs, oder Teile von diesem, zu gamifizieren und brauche ich solche Spielereien an der Universität? Welche Mittel stehen mir zur Verfügung?

    Weiterführende Informationen zum Thema Gamification in Moodle erhaltet ihr hier: Einstieg: Gamification in Moodle