Abschnittsübersicht

  • Dieser Kurs enthält Überlegungen zur Einrichtung einer Standardrolle in Moodle. Es handelt sich bei dem Kurs um einen umfangreichen Bericht der Session "Was man mit Rollen in Moodle machen kann" (Frank von Danwitz | BUW | Moodle.NRW) während des Barcamps auf der MoodleMoot DACH 2026. Wir haben die Idee vorgestellt, ob eine Standardrolle, die lediglich die Berechtigung hat eine ausgewählte Anzahl an Aktivitäten aus dem Standard-Core anzulegen, eine Möglichkeit wäre, um Lehrende mit wenig Moodle-Wissen in der Kurserstellung zu unterstützen. Ebenso haben wir überlegt, ob eine solche Rolle die Interoperabilität zwischen zwei Moodle-Systemen erleichtern könnte. 

    Gemeinsam haben wir mit der Community auf der MoodleMoot DACH 2026 diese Ideen diskutiert. Vorab möchten wir euch auf Folgendes hinweisen: Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sich ein Vorgehen über die Rolle nicht eignet, um die Komplexität in der Kurserstellung für Lehrende zu reduzieren und die Übertragung von Inhalten zwischen Moodle-Instanzen zu verbessern. Wir möchten in dem Kurs dennoch die  Überlegungen festhalten, die zu dieser Erkenntnis geführt haben, da sie diese Entscheidung nachvollziehbarer machen. Zugleich weisen wir auf Alternativen hin, um den Herausforderungen der Komplexität und Interoperabilität zu begegnen. Die Ergebnisse haben wir euch in diesem Kurs aufbereitet.

    Folgende Fragen werden dabei betrachtet:

    • Kann eine Standardrolle mit weniger und ausgewählten Funktionen Lehrende in der Kurserstellung unterstützen, wenn diese sich nicht gut im System auskennen?
    • Verbessert eine Standardrolle die Interoperabilität zwischen zwei Moodle-Systemen, wenn diese ausschließlich Funktionen des Cores enthält?
    • Warum eignet sich eine Standardrolle mit eingeschränkten Funktionen nicht, um Lehrende in der Kurserstellung zu unterstützen?
    • Was bräuchte es, um Lehrende in der Übertragung ihrer Kurse von einem Moodle-System in ein anderes Moodle-System zu unterstützen?